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02.2014

Mittelalter im dritten Jahrgang

Wie lebten die Menschen vor 1000 Jahren? Diese Frage beschäftigt die Kinder des dritten Jahrgangs in diesem Monat. Im Deutschunterricht stehen die Schelmenstreiche von Till Eulenspiegel im Mittelpunkt. So entstand die Idee sich mit dem Mittelalter im Rahmen einer Werkstatt intensiver zu beschäftigen. Vier Wochen lang tauchen die Kinder jeden Morgen zwei Stunden in die Lebenswelt der Vorfahren ein: Es werden Schilde entworfen und gebastelt, traditionelles Handarbeiten wie Häkeln und Sticken stehen auf dem Programm, man greift zur Feder und schreibt schön wie die Mönche, in der Küche werden typische Gerichte gekocht, Kräutersalz hergestellt und sogar Hustensaft selbst hergestellt. Aus Ton lässt sich schöner Schmuck fertigen und das Filzen gefällt allen auch sehr gut. Steckenpferde gehörten schon immer zum beliebten Spielzeug und werden gebastelt. Mit mittelalterlicher Musik beschäftigen sich die Kinder, indem sie zum einen typische Schreittänze einüben, zum anderen eigene Bänkellieder e rfinden. Es gibt Werkstätten zu den Themen "Kinderspiele", "Berufe" und in gemütlicher Runde werden sogar Märchen erzählt. Für noch mehr Hintergrundinformation sorgt die Leseecke und die Internetrecherche. Sogar das Rechnen mit dem Abakus und der Umgang mit römischen Zahlen und alten Maßen wird eingeübt.

Über 20 verschiedene Werkstätten konnten eingerichtet werden, in denen die Schüler in kleinen Gruppen klassenübergreifend lernen. Möglich ist das durch die große Hilfe vieler Eltern und Großeltern, die neben den Lehrkräften diese Unterrichtsform durch ihren Einsatz unterstützen.

Aussagekräftige Fotos finden sich in der Fotostrecke der Ruhrnachrichten: Mittelalterwerkstatt in den Ruhrnachrichten

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