Einige Kolleg:innen besuchten im Herbst 2022 ein Seminar in Italien.
Nachdem wir seit 2022 erfolgreich am Erasmus+Kurzzeitprojekt teilgenommen haben, sind wir nun seit Februar 2024 akkredierte Erasmus+Schule! Die Overbergschule gehört zu einer von fünf Grundschulen in Nordrhein-Westfalen, die die besondere Ehre haben, an diesem Programm teilzunehmen. Als einzige Grundschule in der Region haben wir die Akkreditierung erreicht, die uns den Zugang zu einem europaweiten Austausch ermöglicht. Darüber freuen wir uns sehr. In den letzten 18 Monaten durften wir im Rahmen des Kurzprojekts Italien, Griechenland, Schweden und Lettland besuchen (s. unten) und sind nun gespannt auf die neuen Möglichkeiten, die sich uns jetzt durch die erfolgreiche Akkreditierung eröffnen werden. Dieses außergewöhnliche Projekt wird von der Europäischen Union gefördert und legt den Fokus auf die Themen Integration und Inklusion. Die Förderung von Vielfalt und Chancengleichheit ist hierbei eines unserer Leitziele. Nachdem wir jahrelang unsere ehemalige Partnerschule in Workington besucht haben, freuen wir uns jetzt auf ein neues Kapitel, mit vielen spannenden, lehrreichen und bereichernden Eindrücken aus Europa.
Unser Erasmus+ Projekt folgt einem klar strukturierten Fahrplan mit drei wesentlichen Zielen:
1. Entwicklung eines Healthcare-Konzepts: Hierbei arbeiten wir an einem umfassenden Gesundheitskonzept, das das Wohlbefinden unserer Schulgemeinschaft fördert.
2. Konzeptbasierte Weiterentwicklung des multiprofessionellen Teams: Ziel ist es, die Zusammenarbeit innerhalb unseres Teams zu stärken und weiterzuentwickeln, um den komplexen Anforderungen des Schulalltags besser gerecht zu werden.
3. Weiterentwicklung der Schulqualität: Durch den Austausch und die Implementierung bewährter Konzepte aus anderen europäischen Schulen streben wir eine kontinuierliche Verbesserung der Qualität unseres Schulangebots an.
Diese Ziele werden zeitlich gestaffelt und parallel bearbeitet, um eine nachhaltige Entwicklung zu gewährleisten. Derzeit arbeiten wir intensiv an der Entwicklung des Healthcare-Konzepts und bereiten uns darauf vor, das zweite Ziel anzugehen.
Erasmus+-Akkreditierung am 13.03.2024
Im Rahmen des Erasmus+ Programms hatten zwei Kolleginnen unserer Schule die Möglichkeit, eine Volksschule in Wien zu besuchen. Besonders spannend war, dass diese Schule ein vergleichbares Altersspektrum wie unsere eigene abdeckt. So bot sich die ideale Gelegenheit, das österreichische Schulsystem direkt kennenzulernen und wertvolle Impulse für die eigene Arbeit mitzunehmen.
Der Besuch begann mit einer Führung durch die Schule, bei der wir die Räumlichkeiten, die Organisation und die Atmosphäre kennenlernen konnten. Im Anschluss durften wir in unterschiedlichen Klassen hospitieren und dabei verschiedene Lehrkräfte sowie pädagogisches Personal kennenlernen. In den Gesprächen mit den Kolleginnen vor Ort tauschten wir uns über Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Schulsysteme aus.
Besonders wertvoll war, dass wir sowohl den Unterricht am Vormittag als auch am Nachmittag miterleben konnten. So erhielten wir ein umfassendes Bild vom Tagesablauf, den Lernphasen und der Gestaltung des Ganztags.
Besonders interessant war der Abgleich mit unserem Ganztagskonzept: Wie setzt die Wiener Schule die Lernzeit ein, und welche Strukturen haben sich dort bewährt?
Insgesamt war der Besuch eine wertvolle Erfahrung, von der nicht nur die zwei Kolleginnen, sondern das gesamte Kollegium profitieren wird.
Wir danken unseren Gastgebern in Wien für den herzlichen Empfang, die offenen Gespräche und die bereichernden Einblicke.
Vom 25.01.26 bis zum 31.01.26 besuchte Herr Leßmann im Rahmen der ERASMUS+-Akkreditierung den Kurs “Outdoor Learning and Adventure Education“ auf Teneriffa. Das übergeordnete Ziel des Kurses war es, Innovation in der Bildung zu fördern, indem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kurses mit grundlegenden Kenntnissen und Fähigkeiten ausgestattet wurden, um Outdoor-Lernen und Erlebnispädagogik langfristig in ihre Bildungsprogramme integrieren zu können. Hierbei wurden Schlüsselelemente, Prinzipien und neue Trends in der Outdoor- und Erlebnispädagogik vorgestellt und die Teilnehmenden erlernten, wie sie Outdoor-Pädagogik nutzen können, um Kompetenzen wie Selbstvertrauen, Teamfähigkeit und Führungsqualitäten zu stärken.
Viele der vorgestellten Aspekte könnten zukünftig auch für die Weiterentwicklung der Overbergschule bedeutsam sein, wie zum Beispiel das verstärkte Aufsuchen von außerschulischen Lernorten in der näheren Umgebung der Schule. Stadtrallies, Besuche bei der Polizei / Feuerwehr / Kirche / etc. sind Aktivitäten, die wir bereits vermehrt wahrnehmen. Diese könnten wir noch stärker in das fachliche Lernen inkludieren, sodass "Outdoor Learning" und vor allem Bewegung einen größeren Stellenwert im alltäglichen Lernen der Kinder bekommen würden.
Während des Kurses nahmen die Teilnehmenden an unterschiedlichen Outdoor-Aktivitäten teil und erlebten so die Vorteile vieler vorgestellten Aspekte in der Rolle der Lernenden, wodurch die Bedeutsamkeit der Thematik allen noch einmal sehr deutlich gemacht wurde. Neben den unterschiedlichen Aktivitäten stand aber auch stets der intensive Austausch mit europäischen Pädagoginnen und Pädagogen im Vordergrund, welcher bei Erasmus+-Mobilitäten immer einen großen Teil einnimmt und durch welchen wir bereits weitere Mobilitäten planen konnten.
Einen Bericht der Organisation über den Kurs findet ihr hier.
ERASMUS-Kurs TeneriffaIm Rahmen der ERASMUS+-Akkreditierung nahmen zwei Kolleginnen in den Sommerferien an einer internationalen Fortbildung teil. Sie besuchten in Lissabon das Seminar „ICT in the Classroom: Innovative Tools to Facilitate Students’ Learning, Collaboration and Creativity“ und erhielten umfassende Impulse zu digitalen Lernumgebungen. Zentrales Thema war der bewusste und reflektierte Einsatz digitaler Werkzeuge im Unterricht, um Lernen, Zusammenarbeit und Kreativität der Schülerinnen und Schüler zu fördern.
Ein Schwerpunkt lag zudem auf dem Austausch mit Teilnehmenden aus verschiedenen Ländern über Schulsysteme, Bildungsziele und Praxisbeispiele in Europa. Ergänzend zum fachlichen Programm sorgte ein Kulturprogramm dafür, dass auch bei hohen Temperaturen am Nachmittag Zeit blieb, Lissabon und seine Sehenswürdigkeiten kennenzulernen.
Mit vielen Eindrücken und neuen Impulsen kehrten die beiden Kolleginnen zurück und bringen wertvolle Anregungen für den Schulalltag mit.
Im Rahmen der ERASMUS+-Akkreditierung nahm Pauline Weit vom 05.04.2026 bis zum 10.04.2026 an einer internationalen Fortbildung zum Thema Achtsamkeit auf Martinique teil. Ziel des Seminars war es, Lehrkräfte darin zu unterstützen, besser mit Stress umzugehen und einen achtsameren Umgang mit sich selbst und anderen zu entwickeln.
Ein zentraler Bestandteil der Fortbildung war die Auseinandersetzung mit dem Zusammenspiel von Gedanken, Gefühlen und körperlichen Reaktionen. Die Teilnehmenden erarbeiteten Strategien, um diese Prozesse bewusster wahrzunehmen und angemessen darauf zu reagieren. Darüber hinaus wurden Methoden vermittelt, mit denen sich emotionale Kompetenzen sowie die Selbstregulation gezielt fördern lassen.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der praktischen Umsetzung im Unterricht. Hier wurden verschiedene Übungen vorgestellt, die sich bereits in der Grundschule einsetzen lassen. Dazu zählen beispielsweise Wahrnehmungsübungen zur Entschleunigung sowie Methoden zur Stärkung eines wertschätzenden Miteinanders innerhalb der Lerngruppe. Auch der bewusste Umgang mit Gefühlen und das Erlernen eines differenzierten emotionalen Ausdrucks spielten eine wichtige Rolle.
Viele der im Seminar behandelten Inhalte lassen sich gewinnbringend in den Schulalltag integrieren. Insbesondere im Hinblick auf die Förderung von Konzentration, Frustrationstoleranz und sozialem Lernen bieten achtsamkeitsbasierte Ansätze vielfältige Möglichkeiten für die pädagogische Arbeit an der Overbergschule.
Viele neue Ideen brachte Frau Weit mit und wird mit den Kolleginnen und Kollegen ausgewählte Inhalte der Fortbildung schrittweise in den Schulalltag einfließen lassen.