Schulprofil

Die Overbergschule soll ein Haus des Lernens und des Lebens sein, in dem Lernen als lebensbegleitender Prozess erfahren wird. Im Haus des Lernens ist es möglich, durch eigenes Entdecken, eigenes Erfahren und eigenverantwortlich organisiertes Lernen individuelle Lernwege zu beschreiten. Dazu sind aber nicht alle Kinder fähig oder bereit.

Medienüberflutung, Vernachlässigung, Verzärtelung oder die zunehmende Unfähigkeit, eigene Wünsche und Bedürfnisse zurück zu stellen, verhindern immer häufiger, dass Kinder die ihnen angebotenen Lernwege wahrnehmen. Gesellschaftlich wird jedoch erwartet, dass Grundschulkinder ein möglichst gesichertes mathematisches und sprachliches Basiswissen erwerben. Es bedarf daher häufig eines großen pädagogischen Geschicks, die vielseitig interessierten, jedoch nicht gleichermaßen anstrengungsbereiten Grundschüler dazu zu motivieren, sich auch Aufgaben zu stellen, die „keinen Spaß“ machen.

Arbeit als eine Aufgabe zu verstehen, die zum Teil mit Mühen und auch mit Misserfolgen verbunden ist, die aber durch eigene Anstrengung und den Einsatz der zur Verfügung stehenden Hilfen individuell bewältigt werden kann, ist ein Ziel der schulischen Arbeit.

Ein zunehmend wichtiges Element der schulischen Erziehungsarbeit ist dabei die Wertevermittlung. Um in einer Gesellschaft miteinander leben zu können, ist es unabdingbar, sich auf gemeinsame und für alle verbindliche Regeln zu einigen. Das Wissen darum, dass zu Rechten auch Pflichten, zu Freiheiten auch Grenzen gehören, wird den Kindern der Overbergschule von allen in ihr Unterrichtenden vorgelebt, erklärt und vermittelt.

Da immer mehr Kinder bei ihrem Schuleintritt die Tugenden Fleiß, Sauberkeit, Ordnung, Pünktlichkeit, Höflichkeit, Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit noch nicht kennen oder gering schätzen, bemüht sich das Kollegium der Overbergschule darum, den Kindern die Bedeu-tung dieser für das Zusammenleben so wichtigen Werte nahe zu bringen.