Religion
Im Religionsunterricht geht es um das Verstehen und Erfahren von Glaubensinhalten, wodurch den Kindern die Möglichkeit erschlossen wird, sich als Teil der Schöpfung Gottes zu verstehen.
Der Religionsunterricht schafft einen Freiraum für Fragen, Probleme und Erfahrungen der Kinder und ermöglicht Zugang zu neuen Einsichten, Glaubenserfahrungen und theologischen Aussagen.
Die Kinder lernen biblische Glaubenswahrheiten, Werte und Verhaltensweisen kennen, die Orientierungshilfen für das eigene Leben sein sollen.
Die Inhalte des Religionsunterrichts werden durch methodisch sinnvolle Ansätze (Lernen mit allen Sinnen) vermittelt.
Fünf Mal im Jahr werden ökumenische Gottesdienste in der Evangelischen Kirche am Markt und der Katholischen Kirche St. Josef gefeiert. Diese Gottesdienste werden in Zusammenarbeit mit den Gemeindepfarrern vorbereitet.
Für die Gottesdienste, aber auch für den allgemeinen schulischen Gebrauch, gibt es ein Lieder-Ringbuch mit einer Sammlung der schulisch eingeübten Lieder.
Gottesdienste
Schulgottesdienste sind Gottesdienste, die in der Verantwortung der Schule als schulische Veranstaltungen durchgeführt werden.
An der Overbergschule finden die Schulgottesdienste in wechselnder Reihenfolge in der Evangelischen Kirche am Markt und in der Katholischen Kirche St. Josef statt. Geplant und vorbereitet werden die Gottesdienste von einer Arbeitsgruppe, der die Religionslehrer sowie die Pfarrerin der ev. Kirchengemeinde und der Pfarrer der kath. Kirchengemeinde angehören.
Zu Beginn des Schuljahres findet ein Einschulungsgottesdienst für die Kinder des 1. Jahrgangs statt. Die Kinder des vierten Jahrgangs werden am Ende des Schuljahres in einem eigens für sie gestalteten Entlassgottesdienst aus der Grundschule verabschiedet. Im Herbst (Erntedank), der Vorweihnachtszeit (Advent) und im Frühjahr (Ostern) feiert die Schulgemeinde der Overbergschule jahrgangsübergreifende Gottesdienste.
Die Leitung der Schulgottesdienste liegt in Händen der Pfarrer, bei der Planung und Vorbereitung ist ein Hauptanliegen der Arbeitsgruppe, möglichst viele Kinder in die aktive Gestaltung des Gottesdienstes einzubeziehen.
Durch die Schulgottesdienste wird ein wichtiger Betrag zur Schulkultur und dem Schulleben geleistet (Schule und Kirche als „Lebensraum“). Kinder aus kirchenfernen Elternhäusern erhalten die Möglichkeit, zur örtlichen Gemeinde eine Beziehung aufzubauen und an kirchliche Traditionen im praktischen Vollzug herangeführt zu werden. Kinder aus kirchennahen Elternhäusern können ihre aus kirchlichen Erfahrungen erwachsenen Kompetenzen in das Schulleben bzw. in den Gottesdienst einbringen und erfahren Schule und Kirche als zusammengehörenden Lebensraum.
Die ökumenisch ausgerichteten Gottesdienste tragen zu mehr Kenntnissen über die jeweils andere Konfession und damit zum Abbau von Vorurteilen bei.
