Grundlagen pädagogischer Arbeit

In einer multikulturell geprägten Schule ist die konsequente Erziehung zur Toleranz von entscheidender Bedeutung.

Die Achtung vor der Würde des anderen Menschen und die Bereitschaft zu sozialem Handeln sieht die Schulkonferenz der Overbergschule daher als Basis der schulischen Bildungs- und Erziehungsarbeit an.

Prinzipien des Lehrens und Lernens:

„Anderssein“ kann bedingt sein durch Geschlecht, Größe, Sprache, Religion, soziale Herkunft oder Hautfarbe.

Im bewusst erlebten Miteinander können schon kleine Kinder ein Empfinden dafür bekommen, dass „Anderssein“ mehr eine Frage der persönlichen Perspektive als eine Qualitätsunterscheidung ist.

Die Overbergschule ist eine offene Schule.

Dies zeigt sich schon äußerlich in den geöffneten Schul- und Klassentüren sowie an den Kindern, die neben den Klassenräumen auch die Flure zu ihrem Lebens- und Arbeitsraum machen.

Die Offenheit der Schule zeigt sich auch in der Bereitschaft des Kollegiums, sich auf Neues einzulassen, aus der Schule herauszugehen und andere in die Schule einzuladen. Als selbstverständliche Aufgabe wird auch die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern und anderen Schulen angesehen.

Dokumentiert wird die Offenheit der Overbergschule aber vor allem im Umfang und Inhalt der individuellen Fortbildungsmaßnahmen der Kolleginnen und in der Teilnahme der Schule an Projekten:

  • Gewalt- und Suchtprävention
  • Mädchen-/ Jungenerziehung
  • Leseförderung
  • Musische Förderung
  • Umwelterziehung
  • Zusammenarbeit in Europa

Grundsätzlich wird die Unterrichts- und Erziehungsarbeit an der Overbergschule nicht als die Arbeit von Einzelnen, sondern als ein Zusammenwirken verschiedener Persönlichkeiten zum Wohle aller gesehen. Der schulischen Beratung wird dabei eine besondere Bedeutung beigemessen.

Das schuleigene Beratungskonzept der Overbergschule basiert auf einer Vielzahl von kontinuierlich geführten Gesprächen (Lehrerinnen, Eltern, Erzieherinnen der Kindergärten, Schul¬ärzte, Therapeuten, Vertreter des Jugend- und Sozialamtes, Kollegen der Sonder- und weiterführenden Schulen) und hat zum Ziel, den Kindern eine möglichst erfolgreiche und geradlinige Schullaufbahn zu ermöglichen.

Umwelterziehung bildet einen wesentlichen Teil der Arbeit an der Overbergschule, die aufgrund ihrer bisherigen Bemühungen im August 2000 zur „Umweltschule in Europa“ ernannt wurde. Umweltbewusstes und naturschonendes Verhalten muss von Anfang an eingeübt und bewusst gemacht werden. Ziel dieser Arbeit ist es, den Kindern eine gesunde Entfaltung in naturnaher Umgebung zu ermöglichen, ihre Liebe zur Natur zu erhalten und die Achtung vor derselben zu fördern, eine Verbundenheit mit Pflanzen und Tieren anzubahnen und so dauerhafte Verhaltensänderungen im Umgang mit Natur und Umwelt zu bewirken. Darüber hinaus ist eine konsequente Müllvermeidung, die Einsparung von Ressourcen und der Einsatz möglichst umweltgerechter Materialien ein besonderes Anliegen der Schule.

In der Overbergschule gehört der Umgang mit den so genannten Neuen Medien zunehmend zum Alltag der Kinder. Sie üben z.B. mit Hilfe des Computers lesen, schreiben und rechnen und können die Möglichkeiten des Computers zur Texterstellung und -gestaltung nutzen.

Zur tieferen Auseinandersetzung mit Fragestellungen stehen den Kindern sowohl Computerlexika als auch das Internet zur Verfügung. Kontakte mit anderen Schülern können über das Internet hergestellt werden.

Regelmäßig stellt sich die Overbergschule dem Wettbewerb, so nimmt sie an Stadtmeisterschaften im sportlichen Bereich ebenso teil wie an überregionalen Vergleichen, z.B. dem Leseraben der Stiftung Lesen, an Schreib- und Malwettbewerben.

Die Overbergschule nahm an allen Wettbewerben „Gestaltung und Öffnung von Schule“ des Landes NRW teil, erhielt finanzielle Unterstützung für ihre eingereichten Projekte und gehörte wiederholt zu den Preisträgern. Hieraus entwickelte sich insbesondere die intensive Zusammenarbeit mit dem Selmer Gymnasium und mit der Partnerschule in England.

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