Musik

Der Musikunterricht wird überwiegend fächerübergreifend erteilt.

Dabei wird das Lernen mit allen Sinnen berücksichtigt, Alltagserlebnisse werden aufgegriffen.

Innerhalb eines Themenkomplexes werden die drei Bereiche Musik machen, Musik hören und Musik umsetzen sinnvoll verknüpft.

  • Musik machen heißt: Lieder kennen lernen, Lieder mit der Stimme gestalten, mit der Stimme improvisieren, mit Instrumenten improvisieren und experimentieren, auf Instrumenten spielen
  • Musik hören heißt: Musik in ihrer Vielfalt begegnen, Wirkung von Musik erfahren, Notationselemente verwenden
  • Musik umsetzen heißt: sich zur Musik bewegen, musikalische Szenen gestalten, Musik in Bilder umsetzen

Verständigung über Musik findet in diesen Bereichen statt. Andere Fächer, das Schulleben mit Festen und Feiern und das musikalische Umfeld der Schule spiegeln sich wider.

Für den Musikunterricht steht der Schule ein großer Musikraum mit integrierter Bühne zur Verfügung. Vorhanden sind neben einem Orff-Instrumentarium und Boom Whackers Klassensätze verschiedener Schülerbücher und farbige Chiffon-Tücher.

Dank einer Spende des Fördervereins verfügt die Schule über eine komplexe, vielseitig einsetzbare Musikanlage mit Mikrophonen, die bei Aufführungen der Theater-AG auch zur Beschallung des lokalen Bürgerhauses genutzt werden kann.

Seit 2007 nehmen die Schüler und Schülerinnen am Landesprojekt „Jedem Kind ein Instrument“ (JeKi) teil. In Zusammenarbeit mit der Musikschule Selm werden die Kinder vom ersten Schuljahr an so zusätzlich musikalisch gefördert.

JeKi: Jedem Kind ein Instrument

Seit dem Schuljahr 2007/2008 beteiligt sich die Overbergschule in Zusammenarbeit mit der Musikschule Selm am landesweiten Projekt „Jedem Kind ein Instrument“.

Im ersten Schuljahr nehmen inzwischen alle Kinder teil. Sie erhalten von Musikschul- und Grundschullehrkräften, die den Unterricht gemeinsam gestalten, eine spielerische Einführung in die Musik und lernen eine Vielzahl von Instrumenten kennen - Gitarre, Geige, Blockflöte, Querflöte, Klarinette, Akkordeon, Bratsche, Cello, Kontrabass, Horn, Trompete, Posaune, Baglama, Bouzouki, Mandoline und Schlaginstrumente – und wählen schließlich im Rahmen der städtischen Möglichkeiten ihr Lieblingsinstrument aus.

Ab der zweiten Klasse erhalten die Kinder ihr gewähltes Musikinstrument als kostenlose Leihgabe für den Unterricht und für das Üben zu Hause. In Kleingruppen von durchschnittlich fünf Kindern lernen sie, die Instrumente zu spielen.

Von der dritten Klasse an kommt zum Instrumentalunterricht das Zusammenspiel im Schulorchester hinzu. Jahrgangsübergreifend üben die kleinen Schülerinnen und Schüler einmal wöchentlich das Zusammenspiel als Orchester „Kunterbunt“. Am Ende eines jeden Schuljahres steht ein großes Abschlusskonzert.

Die Stiftung „Jedem Kind ein Instrument“ berät die Musikschulen des Ruhrgebiets bei der Umsetzung des Programms vor Ort.

Gefördert wird das Programm von der Kulturstiftung des Bundes, dem Land NRW und der Zukunftsstiftung Bildung in der GLS Treuhand e.V. Die Kommunen beteiligen sich mit einem Eigenanteil. Darüber hinaus müssen Eltern vom zweiten Schuljahr an für den Musikunterricht eine monatliche Gebühr bezahlen. Bei entsprechendem Nachweis wird diese Gebühr von der Kommune übernommen. Über die genauen Bedingungen informiert die Website www.jedemkind.de.

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