Methodik des Unterrichts

In der Overbergschule leben und lernen Kinder, die über vielfältige individuelle Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen.

Das Bestreben des Kollegiums und der Betreuungskräfte geht dahin, das Lernen zu optimieren, die unterschiedlichen Voraussetzungen der Kinder zu erkennen, anzunehmen und die positiven Fähigkeiten weiter zu entwickeln. Dabei wird das Kind als eigenständige Persönlichkeit in den Mittelpunkt der schulischen Arbeit gestellt.

Im Wissen um

  • die Bedeutung des lebenslangen Lernens,
  • die begrenzte Aufnahmekapazität der medienüberfrachteten Kinder,
  • die Notwendigkeit einer Balance zwischen Anspannung und Entspannung

bemüht sich das Kollegium der Overbergschule um

  • eine Rhythmisierung des Unterrichts,
  • einen Wechsel von Ruhe und Bewegung sowie
  • eine Einbeziehung wachsender Phasen der Freiarbeit.

Vielfältige Formen selbständigen Arbeitens, bei denen die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen der Kinder und ihre unterschiedlichen Lernzugänge, aber auch ihr oft stark voneinander abweichendes Lern- und Arbeitstempo berücksichtigt werden können, finden im Unterricht Beachtung.

Differenzierte Arbeit im Klassenverband und in der Jahrgangsstufe sind an der Overbergschule bewährte Wege, die Kinder in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen, ihr Vertrauen in die eigenen Kräfte zu stärken und ihr selbständiges Lernen zu fördern.

Diese Arbeit findet sowohl im Frontalunterricht als auch während der Partner- und Gruppenarbeit statt.

Die Arbeit an Tages- und Wochenplänen trägt dazu bei, dass die Kinder lernen, sich mit ihren Kräften, ihrer Zeit und ihren Fähigkeiten einzuschätzen.

Eine im Verlauf der vier Grundschuljahre zunehmende Zeit für die Phasen der Freien Arbeit ist ebenfalls eine Methode, die den Kindern hilft, eigenverantwortlich zu lernen und zu arbeiten.

Unterrichtsgänge zu biologisch, geographisch, sozial oder politisch interessanten Zielen entsprechen den Anforderungen des handelnden Unterrichts und lassen Themen mit allen Sinnen erfahrbar werden.

Das Lernen an Stationen, bei denen jedes Kind die Erfahrung machen kann, andere mit seinem eigenen Wissen beraten und anleiten zu können, aber auch das Werkstattarbeiten, bei dem die Kinder sich fächerübergreifend mit einem speziellen Themenkreis auseinander-setzen, selbstständig planen und dabei neben individuell differenziertem Lernen entscheidende soziale Erfahrungen machen können, gehören zur methodischen Vielfalt an der Overbergschule.

Die Projektarbeit, bei der auch Themenwahl, Arbeitsbereiche und Vorgehensweisen mit den daran beteiligten Kindern entwickelt werden, gehört zu den anspruchvollsten Formen methodischer Arbeit und wird an der Overbergschule sowohl im alltäglichen Unterricht immer wieder eingeübt als auch mindestens einmal jährlich mit allen Kindern im Rahmen der Projektwoche gefestigt.

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